Durch eine Vergütung ist es möglich, in Stählen eine bedeutend höhere Streckgrenze und Zugfestigkeit und damit ein höheres Streckgrenzenverhältnis zu erreichen.

Außerdem werden Zähigkeitseigenschaften verbessert. Im gleichen Ausmaß wie die Streckgrenze erhöht wird, tritt eine Steigerung der Dauerfestigkeit ein. Sie ist für dynamische Beanspruchung von wesentlicher Bedeutung.

Vergütungsstähle sind unlegierte und legierte Stähle mit ca. 0,25-0,70 % C, deren charakteristische Eigenschaften durch eine Vergütung eingestellt werden. Das Vergüten besteht aus einem Härten mit anschließendem Anlassen bei Temperaturen über 430 Grad.

Vergütete Stähle werden für Bauteile mit Verschleißbeanspruchung wie z.B. Getriebeteile, Bandagen, Teile in Förderanlagen, Ritzel, Wellen, Zahnräder, Achsen, Achsschenkel, Pleuelstangen sowie für Teile im Automobilbau und Flugzeugbau eingesetzt.

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