stehen aus wirtschaftlichen Gründen heute im Vordergrund. Auch sie verlieren bei Erwärmung auf über etwa 200 ° C erheblich an Härte, so dass sie in der Regel mit Erfolg nur für Werkzeuge eingesetzt werden können, die sich bei der Verwendung auch an der Oberfläche nicht über diese Temperatur erwärmen.

Im Temperaturgebiet unter etwa 200°C haben sie nach richtiger Wärmebehandlung bei hohem C-Gehalt und entsprechender Legierung eine hohe Härte, Verschleißfestigkeit und Schneidhaltigkeit, bei mittleren C-Gehalt und angepaßter Legierung sehr gute Zähigkeit und hohe Widerstandsfähigkeit bei Druck – und Schlagbeanspruchung.

Bei hohem C-Gehalt sind sie auch für spanabhebende Werkzeuge bei niedrigen Schnittgeschwindigkeiten gut geeignet; bei mittleren C-Gehalt werden sie mit Erfolg für Umformwerkzeuge eingesetzt.
Die gewünschten Eigenschaften erhalten sie durch die Legierungselemente Cr,W,Mo,V und Ni.
Für die richtige Stahlauswahl ist eine große Erfahrung erforderlich. Die an einer Stelle gewonnen Erkenntnisse können nicht unbedingt auf einen ähnlichen Einsatzfall übertragen werden, da die jeweiligen Betriebsbedingungen von großer Bedeutung sind. Deshalb geben häufig erst eigene Betriebsversuche endgültig Aufschluß darüber, welche Qualität für den betreffenden Verwendungsfall am zweckmäßigsten ist bzw. die besten Leistungen erbringt.

 

Zu den legierten Kaltarbeitsstählen zählen u.a.:

1.2067 1.2080 1.2162
1.2210 1.2312 1.2344

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