Reduktion von Co2-Emissionen aus der Produktion rostfreier Edelstähle um 50%

Zunehmenden Stellenwert nimmt das Recyceln von Edelstahl ein. Wenn man bedenkt, das CO2 Emissionen aus der Produktion von rostfreien Stählen mittelfristig um 37 Millionen Tonnen per anno oder 50 % reduziert werden könnten, wenn mehr hochwertiger Schrott eingesetzt würde anstelle von Rohstoffen, ergibt sich hier eine ökologisch sinnvolle Wiederverwertung.

Mehrere Internet-Handelsplattformen für Metallprodukte zweiter Wahl, Sonderposten oder Restposten, die bei Produzenten, Service-Centern, lagerhaltenden Händlern und nicht zuletzt bei den Verbrauchern anfallen, beschäftigen sich mit der Vermarktung dieser Posten.

Hier kann man nicht nur Schrotte, sondern auch Restposten und Langsamdreher vermarkten.
Somit sollten nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht, sondern insbesondere aus ökologischer Sicht Produkte der Metallindustrie solange wie möglich im Materialkreislauf bleiben.

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Recycling

Recycling von Rostfrei

Langlebigkeit, geringe Wartungsintervalle und hoher Wiederverwendungsgrad von Rostfrei–Produkten (mehr als 90 %) ist ein starkes Argument.

Viele technische Materialien sind recyclebar, aber oft bleibt es bei der Theorie. Doch bei Rostfrei ist es selbstverständlich, dass rostfreier Stahlschrott sortenfrei getrennt wird. Die im nichtrostenden Edelstahl enthaltenden Legierungselemente sind so wertvoll, dass es sich lohnt, sie in den Rohstoff – Kreislauf wieder zurückzuführen.

Weltweit liegt der Anteil an nichtrostenden recyclebaren Rohstoffen in der Neuproduktion von Rostfrei bei über 60 %. Technisch ließe sich die Quote noch steigern, allerdings ist der Bestand an nichtrostenden Stahlschrott nicht unbegrenzt.

Dies hat zwei Ursachen

– die Produktion von Rostfrei verzehnfachte sich seit den Sechzigerjahren von 3 Mio. Tonnen auf 30 Mio. Tonnen zurzeit;
– die Erzeugnisse aus Rostfrei sind äußerst langlebig. Daher steht für das Recycling heute nur so viel zur Verfügung wie in den früheren Jahren produziert wurde.

Mittlerweile existieren mehr als 2.300 Stahlsorten, davon ca. 300 Rostfrei-Stähle. Der größte Anteil der rostfreien Stähle, das sind die austenitischen Chrom-Nickel- Güten (1.4301 und 1.4571), können zu einem hohen Anteil aus Schrott erzeugt werden.

Unsere Gesellschaft verwendet Edelstahl in vielen Einsatzbereichen, sei es als Kochtopf auf dem Herd oder als Besteck auf dem Tisch, als Meerwasserentsalzungsanlage, Feinststaub-Abscheider oder Off-shore-Windkraftanlage um nur einige Beispiele zu nennen.

In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit, Sicherheit und Langlebigkeit einen immer höheren Stellenwert einnehmen, ist das Recycling von Edelstahl unabdingbar.

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Radioaktivität bei Stahlprodukten

Nicht erst seit dem Unglück in Japan im März 2011 haben Importeure durch geeignete Vorsorgemaßnahmen und Einhaltung strenger Prüfkriterien zu gewährleisten, dass kein radioaktiv kontaminierter Stahl oder Edelstahl auf den Inlandsmarkt gelangen kann.

Aus nichteuropäischen Ländern eingeführte Stähle überprüft der Zoll zudem bereits bei der Einfuhr auf Radioaktivität mittels Geigerzählern.
Technische Lieferbedingungen sind seit dem Auftretenvon Radioaktivität im Zusammenhang mit der Einfuhr von Stahl aus Indien vor ca. 3-4 Jahren allgemein an die veränderte Gefährdungslage angepaßt. Die Unbedenklichkeit wird dementsprechend auch in den Werksabnahmezeugnissen dokumentiert.
Die Georg Grimm GmbH, Speziallieferant in der Edelstahl- Lieferkette, wird auch zukünftig ihre Kunden in bewährter Qualität beliefern. Grundsätzlich werden Produkte aus Europa bevorzugt. Nur in Ausnahmefällen werden Produkte aus Japan oder Übersee angeboten.

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