1.4016 – Das Werkstoffdatenblatt

1.4016: Hervorragende Beständigkeit gegen Spannungsrisskorrosion

Der Werkstoff 1.4016 bzw. X6Cr17 weist gemäß der Richtanalyse einen Chrom-Gehalt von 16 bis 18 % sowie einen Kohlenstoffgehalt von max. 0,08 % auf. Aufgrund des höheren Chromgehalts ist 1.4016 korrosionsbeständiger als beispielsweise 1.4003 oder ein anderer vergleichbarer Stahl mit einem 13 %-igen Chromgehalt. Die rostfreie Güte verfügt aufgrund ihres Legierungsaufbaus zudem über eine sehr gute Beständigkeit gegen Spannungsrisskorrosion. Diese Eigenschaft hat 1.4016 seiner ferritischen Mikrostruktur zu verdanken, die dem Edelstahl einen deutlichen Vorteil gegenüber den meisten austenitischen Stählen verschafft, welche bei dieser Form der Korrosion sehr sensibel reagieren.

Zu beachten ist jedoch, dass 1.4016 nicht gegen Seewasser beständig ist. Gute Korrosionseigenschaften weist die Güte aufgrund ihres hohen Chromgehalts hingegen in Medien mit geringer Aggressivität und mit einer geringen Chlorionenkonzentration auf, wie es z.B. bei Wasser, Wasserdampf, Luftfeuchtigkeit sowie schwachen Säuren und Laugen der Fall ist. Hieraus ergeben sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, z.B. bei der Herstellung von Haushaltsgeräten, Küchengeräten und Klimaanlagen sowie in der Nahrungsmittelproduktion oder auch in Teilbereichen der chemischen Industrie. Dennoch wird die Verwendung von 1.4016 durch seine eher schlechten Schweißeigenschaften beschränkt, denn nach dem Schweißen verliert der Edelstahl seine ursprüngliche, im Lieferzustand vorhandene interkristalline Korrosionsbeständigkeit. Dies gilt ebenso bei einer Verarbeitung bei erhöhten Temperaturen.

Zum Lieferumfang der Georg Grimm Edelstahlgroßhandlung GmbH gehören sowohl Stabstahl aus Werkstoffnummer 1.4016 in den Abmessungen 8 – 80 mm rund als auch blankgeglühte Blechstreifen und Bleche im Kleinformat, Mittelformat und Großformat mit einer Stärke von 0,5 bis 4 mm in den Oberflächen 2R und 2B.

1.4016: Gute Kaltumformbarkeit bis 3 mm Dicke

Der Edelstahl 1.4016 ist gut kaltumformbar, wobei die Kaltumformbarkeit von der Dicke des Materials abhängig ist. Kaltgewalzte Bleche sowie Bänder, die nicht dicker als 3 mm sind, lassen sich auf diesem Wege gut weiterverarbeiten. Da 1.4016, wie andere ferritische Stähle auch, bei kalten Temperaturen dazu neigt, spröde zu werden, sollte eine Verformung des Materials bei Raumtemperatur, d.h. bei mind. 20 °C, vorgenommen werden. Eine Verbesserung der Kaltumformbarkeit von Blechen mit mehr als 3 mm Stärke wird durch das Anwärmen von Werkzeug und Material auf 100 °C bis 300 °C erreicht.

Üblicherweise wird die Qualität 1.4016 bei 1.130 °C bis 750 °C geschmiedet. Es wird empfohlen, den Stahl zunächst auf 1.100 °C bis 1.130 °C vorzuwärmen. Nach dem Schmieden hat eine Abkühlung des Werkstücks an der Luft zu erfolgen.

1.4016: Hoher Chromanteil gewährleistet universelle Anwendung

 

1.4016 - Das Werkstoffdatenblatt bei Georg Grimm Edelstahlgroßhandlung GmbH Wuppertal

Infolge des hohen Chromgehalts beweist sich die rostfreie Güte 1.4016 als verlässlicher Partner in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen. Gerne wird dieser Edelstahl bei der Produktion von Küchengeräten und Haushaltsgeräten sowie im Gastgewerbe und im Bereich der Nahrungsmittelproduktion und Getränkeproduktion eingesetzt.

Aber auch andere Industriezweige profitieren von den Vorteilen dieses Materials und setzen den rostfreien Stahl 1.4016 z.B. für die Herstellung und Dekoration von Möbeln und Accessoires ein. Daneben weiß die Innenarchitektur die schöne Optik und gute Verwendbarkeit des Materials zu schätzen und verwendet es für eine Vielzahl von Einsatzzwecken.

Ob bei Bestecken, Spültischauskleidungen in der Küche oder im Sanitärbereich: 1.4016 sorgt auch hier für schöne Oberflächen. Heizungsanlagen und Klimaanlagen bestehen ebenfalls aus diesem Edelstahl. Weitere Haupteinsatzgebiete von 1.4016 sind der Containerbau, der Bau von Schienenfahrzeugen und Straßenfahrzeugen, die Produktion von Schalldämpfern sowie von Lagereinrichtungen und Transporteinrichtungen. Die Agrarindustrie, Zuckerindustrie, Elektroindustrie und Elektronikindustrie wissen die Vorzüge des rostbeständigen Werkstoffes ebenfalls zu schätzen.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter von Georg Grimm Edelstahlhandlung.

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Werkstoff 1.4016
Werkstoff-Nummer 1.4016 Normbezeichnung X6Cr17
Alloy DIN X6Cr17
EN AMS
AISI AISI 430 UNS  UNS S43000
EN AMS
BS ASTM
NACE SAE
Vd-TÜV ELI
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Beschreibung:
Nichtrostender Edelstahl, gute Polierfähigkeit, gute Tiefziehfähigkeit
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Verwendung und Eigenschaften
Der kaltumformbare 1.4016 ist ein ferritischer, nichtrostender Stahl und kann bereits bei Raumtemperatur verformt werden. Er weist eine gute Beständigkeit und Verarbeitbarkeit auf. Die Güte 1.4016 wird genutzt für Teile mit höheren Korrosionsansprüchen mit guter Tiefziehfähigkeit und Polierfähigkeit. Das vielfältige Einsatzgebiet des 1.4016 reicht von Haushaltsartikeln wie Bestecke und Spültischauskleidungen bis hin zur Automobilindustrie in Form von z.B. Stoßstangen und Radkappen.
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Eigenschaften
Dichte  8 kg/dm³
Schmieden
Weichglühen
Glühhärte
Spannungsarmglühen
Vorwärmen zum Härten
Härten 200 HB
Anlassen
Rm min  450 N/mm²
Rp 0,2 min  210 N/mm²
Dehnung min  20 %
Rm max  600 N/mm²
Rm 0,2 max  340 N/mm²
Dehnung max  30 %
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Elemente C Cr Mn P S Si V Ni
min 16,0
max 0,08 18,0 1,0 0,04 0,015 1,00
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Die in diesem Werkstoffdatenblatt aufgeführten Informationen über die Beschaffenheit oder Verwendbarkeit von Materialien und/ oder Erzeugnissen stellen keine Eigenschaftszusicherung dar, sondern dienen ausschließlich der Beschreibung. Für die Ergebnisse bei der Anwendung und Verarbeitung der Produkte wird keine Gewähr übernommen.

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1.2826 – Das Werkstoffdatenblatt

1.2826: Kaltarbeitsstahl mit hohem Verschleißwiderstand und sehr hoher Zähigkeit

Neben dem Kurznamen 60MnSiCr4 ist der Werkstoff 1.2826 unter der Bezeichnung Spannzangenstahl bekannt. Die niedrig legierte Stahlgüte enthält gemäß der Richtanalyse 0,2 bis 0,4% Chrom, 0,8 bis 1,2% Mangan, 0,58 bis 0,68% Carbon, 0,8 bis 1,0% Silicium sowie jeweils 0,03 % Schwefel und Phosphor. Der Werkzeugstahl 1.2826, der insbesondere für die Kaltarbeit geeignet ist, zeichnet sich allen voran durch einen hohen Verschleißwiderstand aus. Darüber hinaus verfügt dieser Kaltarbeitsstahl vor allem im vergüteten Zustand über eine sehr hohe Zähigkeit. Im angelassenen Zustand bietet der Werkzeugstahl zudem sehr gute Federeigenschaften.

Zum Lieferumfang der Güte 1.2826 zählt Rundstahl in den Ausführungen gewalzt oder geschmiedet.

1.2826: Sehr gute Federeigenschaften im angelassenen Zustand

Üblicherweise wird der Werkstoff 1.2826 bei 1.050 °C – 800 °C geschmiedet. Während des Glühprozesses wird der Kaltarbeitsstahl für 2 bis 4 Stunden im Ofen entweder bei 700 °C bis 720 °C weichgeglüht oder bei 650 °C spannungsarmgeglüht. Das Spannungsarmglühen bietet sich bei ausgiebiger Zerspanung und komplexen Werkstücken an. In beiden Fällen sollte allerdings auf eine langsame Abkühlung geachtet werden. Maximal lässt sich durch das Glühen eine Härte von 210 HB erzielen. Im Rahmen der weiteren Wärmebehandlung sollte der Werkzeugstahl zunächst auf ca. 400 °C angewärmt und danach auf ca. 650 °C vorgewärmt werden. Für Warmarbeitswerkzeuge empfiehlt sich hingegen eine Vorwärmtemperatur von lediglich 200 °C. Beim anschließenden Härten können als Abschreckmedien sowohl Öl (bei 830 °C bis 850 °C) als auch Luft (bei 850 °C bis 870 °C) gewählt werden. Im Anschluss kann die Güte 1.2826 langsam angelassen werden, wodurch sich nicht nur sehr gute Federeigenschaften ergeben, sondern auch ein Abbau überflüssiger Spannungen sowie eine bestmögliche Annäherung an die gewünschte Härte. Als Anlassdauer sollte mindestens eine Stunde je 25 mm Stärke gerechnet werden, insgesamt aber nicht weniger als zwei Stunden.

1.2826: Spannzangenstahl mit Hauptanwendungsbereich Spannwerkzeug

1.2826 - Das Werkstoffdatenblatt bei Georg Grimm Edelstahlgroßhandlung GmbH Wuppertal

In erster Linie findet die Qualität 1.2826 Verwendung im Bereich der Spannwerkzeuge. Vorwiegend werden aus dem Spannzangenstahl somit u. a. Spannzangen, Spannbacken, Spannbrücken und Spannpatronen gefertigt. Doch auch für eine Vielzahl anderer Einsatzzwecke wie Abgratwerkzeuge (beispielsweise für Abgratschnitte) und vergleichbar beanspruchtes Warmarbeitswerkzeug wird dieser Werkzeugstahl genutzt. Als weitere Hauptanwendungsgebiete des Kaltarbeitsstahls 1.2826 sind Kaltbiegewerkzeuge, Pressplatten, Pressensättel und Hammersättel zu nennen. Ferner beweist sich die Güte 1.2826 als verlässlicher Partner für Kunststoff-Formen, die durch Querschnitte zu Brüchen neigen. Aufgrund seiner hervorragenden Federeigenschaften empfiehlt sich 1.2826 zudem in den Bereichen Maschinenbau und Werkzeugbau für federnde Bauelemente. Der Kaltarbeitsstahl eignet sich weiterhin für Gesenke und Matrizen, die in kleinen Stückzahlen produziert werden. Außerdem wird der Werkstoff 1.2826 für Langdorne verwendet, die moderater Temperaturbeanspruchung standhalten müssen. Die Qualität 1.2826 ist ebenfalls bei Schnittwerkzeugen anzutreffen, z. B. Werkzeuge für Warmschnitte, Scherenmesser und Schnittplatten. Das Leistungsportfolio von 1.2826 wird abgerundet durch Ausstoßer, Schraubenzieher, Durchschläge, Körner, Lochstempel und Nageltreiber.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter von Georg Grimm Edelstahlhandlung.

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Werkstoff 1.2826
Werkstoff-Nummer 1.2826 Normbezeichnung 60MnSiCr4
Alloy DIN 60MnSiCr4
EN AMS
AISI UNS
EN AMS
BS ASTM
NACE SAE
Vd-TÜV ELI
[/custom_table] [custom_table]
Beschreibung:
Warmarbeitsstahl für Gesenkstücke
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Verwendung und Eigenschaften
1.2826 besitzt eine hohe Warmfestigkeit und Anlassbeständigkeit sowie eine gute Wärmeleitfähigkeit. Ferner ist 1.2826 wasserkühlbar und kalteinsenkfähig. Zum Einsatzgebiet des 1.2826 zählen sowohl federnde Bauelemente im Maschinenbau und Werkzeugbau als auch Spannpatronen.
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Eigenschaften
Dichte
Schmieden 1050-800°C
Weichglühen 700-720°C
Glühhärte Max 210 HB
Spannungsarmglühen  650°C / 2-4 Std./Ofenabkühlung
Vorwärmen zum Härten Anwärmen auf 400°C, Vorwärmen auf 650°C
Härten 850-870°C Luft

830-850°C Öl

Anlassen n. Anlassschaubild
Rm min
Rp 0,2 min
Dehnung min
Rm max
Rm 0,2 max
Dehnung max
[/custom_table] [custom_table]
Elemente C Cr Mn P S Si V Ni
min 0,58 0,20  0,8  0,80
max 0,68 0,40 1,2  0,030 0,030 1,00
[/custom_table]

Die in diesem Werkstoffdatenblatt aufgeführten Informationen über die Beschaffenheit oder Verwendbarkeit von Materialien und/ oder Erzeugnissen stellen keine Eigenschaftszusicherung dar, sondern dienen ausschließlich der Beschreibung. Für die Ergebnisse bei der Anwendung und Verarbeitung der Produkte wird keine Gewähr übernommen.

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1.3343 – Das Werkstoffdatenblatt

1.3343: Schnellarbeitsstahl mit hoher Zähigkeit und guter Schneidleistung

Der Werkstoff 1.3343 bzw. S 6-5-2 weist gemäß der Richtanalyse einen Chrom-Gehalt von 3,8 bis 4,5 %, einen Molybdän-Anteil von 4,7 bis 5,2 % sowie einen vergleichsweise hohen Wolfram-Zusatz von 5,9 bis 6,7 % auf. Sein ausgewogener Legierungsaufbau führt in erster Linie dazu, dass der Schnellarbeitsstahl über eine sehr hohe Zähigkeit und gute Schneidleistung verfügt. Darüber hinaus zeichnet sich die Güte 1.3343 durch eine hohe Druckfestigkeit und Warmfestigkeit aus. Der Hochleistungsschnellarbeitsstahl, kurz HSS-Stahl, bietet dem Anwender durch seinen ausgeglichenen Legierungsaufbau ferner eine sehr hohe Verschleißfestigkeit. Neben seiner guten Bearbeitbarkeit trägt der Schnellarbeitsstahl zu einer wirtschaftlichen Gestaltung der Produktion bei. Infolgedessen findet der Werkstoff 1.3343 häufig Verwendung für diverse Einsatzzwecke und hat sich als Standard-Schnellarbeitsstahl durchgesetzt.

1.3343: Gleichmäßige Beständigkeit beim Härten und Anlassen

Üblicherweise wird die Qualität 1.3343 bei 1.100°C bis 900 °C geschmiedet. Der Schnellarbeitsstahl eignet sich lediglich zum Weichglühen, nicht zum Spannungsarmglühen. Das Weichglühen sollte bei einer Temperatur von 750 °C bis 820 °C über 2 bis 4 Stunden erfolgen, wodurch sich eine maximale Glühhärte von 300 HB erzielen lässt. Im Rahmen der weiteren Wärmebehandlung erweist sich der HSS-Stahl 1.3343 beim Härten und Anlassen als äußerst beständig. Es wird empfohlen, den Schnellarbeitsstahl zunächst auf 450 °C anzuwärmen. Darauf hat entweder ein einstufiges Vorwärmen auf 850 °C oder ein zweistufiges Vorwärmen auf 850 °C und 1.050 °C zu folgen. Beim anschließenden Härten sind entweder ein trockener Luftstrom (bei 1.190 °C bis 1.230 °C) oder ein Salzbad (bei 500 °C bis 550 °C) als Abschreckmedien zu wählen. Im weiteren Verlauf kann die Güte 1.3343 bei 540 °C bis 560 °C mindestens zweimal für eine Stunde angelassen werden. Hierdurch lassen sich überflüssige Spannungen innerhalb des Werkstücks abbauen und eine bestmögliche Annäherung an die gewünschte Härte erreichen. Die normale Arbeitshärte von 1.3343 beträgt ca. 64 bis 66 HRC.

1.3343: Ausgewogener Legierungsaufbau gewährleistet universelle Anwendung

1.3343 - Das Werkstoffdatenblatt bei Georg Grimm Edelstahlgroßhandlung GmbH Wuppertal

Infolge des ausgewogenen Legierungsaufbaus beweist sich die Güte 1.3343 als verlässlicher Partner in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen. Vornehmlich wird der Schnellarbeitsstahl dennoch in Verbindung mit anderen Werkstoffen eingesetzt, die eine Festigkeit von bis zu 900 N/mm² aufweisen, z. B. Baustähle mit erhöhter Festigkeit. Dank seiner hohen Verschleißfestigkeit besteht ein Hauptanwendungsgebiet von 1.3343 in Schneidwerkzeug, das zu starkem Verschleiß neigt. So werden aus dem Schnellarbeitsstahl Sägesegmente aller Art gefertigt, u. a. für Kreissägen und Metallsägen. Ebenso werden verschiedene Messer, beispielsweise Hobelmesser, Drehmesser oder Zahnradstoßmesser, aus dem HSS-Stahl produziert.

Allgemein wird 1.3343 vielfach eingesetzt bei Werkzeugen, die hohen Beanspruchungen ausgesetzt sind, z. B. Fräser, Reibahlen, Räumwerkzeuge wie Räumnadeln und generell Zerspanungswerkzeuge. Die Verwendung von 1.3343 bietet sich insbesondere bei Werkzeugen an, die Stößen und Schlägen standhalten müssen, z. B. Fräser und Bohrer vielerlei Art wie Spiralbohrer und Gewindebohrer. Ein weiterer Einsatzbereich sind Gewindewerkzeuge aller Art, z. B. Strehler, Gewindeschneideisen, Gewindewalzbacken und Gewindefräser. Ebenso werden aus 1.3343 hergestellte  Werkzeuge für die Kaltformung, beispielsweise Kaltfließpresswerkzeuge wie Matrizen und Stempel, eingesetzt. Dank seiner hohen Verschleißfestigkeit findet 1.3343 weiterhin Verwendung in der Holzbearbeitung und  Kunststoffindustrie. Nicht zuletzt umfasst das Leistungsportfolio von 1.3343 Senker, Rollen, Reduziermaschinen für die Herstellung von Schrauben und Nieten sowie Werkzeuge zum Feinstanzen und Abgraten.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter von Georg Grimm Edelstahlhandlung.

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Werkstoff 1.3343
Werkstoff-Nummer 1.3343 Normbezeichnung HS6-5-2C
Alloy DIN HS6-5-2C
EN  S6-5-2 AMS
AISI UNS
EN AMS
BS ASTM
NACE SAE
Vd-TÜV ELI
[/custom_table] [custom_table]
Beschreibung:
Hochleistungsschnellarbeitsstahl
[/custom_table] [custom_table]
Verwendung und Eigenschaften
Durch seine hohe Zähigkeit und gute Schneidfähigkeit infolge seines ausgewogenen Legierungsaufbaus ist 1.3343 vielfältig einsetzbar, z.B. für Zerspanungswerkzeuge zum Schruppen oder Schlichten wie Spiralbohrer, Fräser alle Art, Gewindebohrer, Schneideisen, Räumnadeln, Reibahlen, Senker, Strehler und Segmente. Ferner wird 1.3343 genutzt für Kreissägen, Stoßwerkzeuge und Holzbearbeitungswerkzeuge. Gut geeignet ist 1.3343 für Kaltumformwerkzeuge wie z. B. Kaltfließpressstempel und Matrizen sowie Schneidwerkzeuge und Feinschneidwerkzeuge, Kunststoffformen mit erhöhtem Verschleißwiderstand und Schnecken.
[/custom_table] [custom_table]
Eigenschaften
Dichte
Schmieden 1100-900°C
Weichglühen 780-820°C 2 – 4 Std.
Glühhärte Max 300 HB
Spannungsarmglühen
Vorwärmen zum Härten Anwärmen auf 450°C einstufig vorwärmen auf 850°C
Härten 1190-1230°C trockener Luftstrom oder Salzbad 500- 550°C  (64-66 HRC= norm. Arbeitshärte)
Anlassen 540-560°C mind. 2x1h oder n. Anlassschild
Rm min
Rp 0,2 min
Dehnung min
Rm max
Rm 0,2 max
Dehnung max
[/custom_table] [custom_table]
Elemente C Cr Mn P S Si V Ni
min  0,86 3,80 1,70
max 0,94 4,50 <0,40  0,030 0,030 <0,45 2,00
[/custom_table]

Die in diesem Werkstoffdatenblatt aufgeführten Informationen über die Beschaffenheit oder Verwendbarkeit von Materialien und/ oder Erzeugnissen stellen keine Eigenschaftszusicherung dar, sondern dienen ausschließlich der Beschreibung. Für die Ergebnisse bei der Anwendung und Verarbeitung der Produkte wird keine Gewähr übernommen.

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