1.4404: Vielseitige Einsatzzwecke rostfreier Edelstähle im Bauwesen

Verzinnter Edelstahl aus 1.4404: Neue Einsatzzwecke bei der Sanierung historischer Gebäude

Neues Leben für alte Gebäude

1.4404: Vielseitige Einsatzzwecke rostfreier Edelstähle im Bauwesen

 

Neue Einsatzzwecke bietet umweltverträglicher verzinnter Edelstahl, der u.a. aus dem Werkstoff 1.4404 hergestellt wird. Die Verzinnung hat zwei Vorteile. Sie bietet sich an zum problemlosen Weichlöten und fungiert gleichzeitig als Gleitmittel.

Nach einiger Zeit setzt das Material eine natürliche Patina an, die sich kaum von alten historischen Materialien unterscheidet, was für die Sanierung historischer Gebäude sehr wichtig ist.

Das Material zeichnet sich zudem durch seine Langlebigkeit aus. Eine Dachentwässerung aus verzinntem Edelstahl hält so voraussichtlich drei bis vier Generationen.

 

Cares-Zertifizierung für nachhaltigen Betonstahl

 Aber auch im Inneren der Gebäudewände sorgt rostfreier Betonstahl für Nachhaltigkeit. Die international anerkannte Cares – Zertifizierung wurde dem Hersteller erteilt. Das von Cares eingesetzte Zertifizierungssystem für nachhaltigen Betonstahl erfüllt die Vorgaben der britischen Norm BS 8902:2009. Dieser Hersteller ist Vorreiter für ein volles Sortiment von Bauzusatzprodukten wie Bewehrungsmatten und Schraubanschlüssen.

Die Firma Georg Grimm hat sich dem Begriff der Nachhaltigkeit im Sinne von Umweltschutz verschrieben.

Wir beraten Sie gerne und versuchen, bei der Auswahl von Werkstoffen als Mittler zwischen Werk und Endverbraucher Unterstützung zu bieten.Bitte rufen Sie uns an! Besuchen sie dazu unsere Kontaktseite mit allen Daten

 

 

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Restposten aus 1.4571 zu günstigen Konditionen

Aus einer Überproduktion 1.4571 bieten wir Ihnen
laser-, bzw. wasserstrahlgeschnittene Brennteile
nach folgender Norm an:

  • Formteile, lasergeschnitten, 1.4571 mit WAZ 3.1
    Verfahren ID, Stärkentoleranz DIN EN 10029, Klasse A,
    DIN EN ISO 9013 Toleranzklasse 1, roh, ungerichtet:
    48 Stück – 45 x 10 x 200 mm (ca. 34 Kg.) – 10 €/Stück
  • Formteile, plasmagebrannt, 1.4571 mit WAZ 3.1
    Verfahren IC, Stärkentoleranz DIN EN 10029, Klasse A,
    DIN EN ISO 9013 Toleranzklasse 1, roh, ungerichtet:
    12 Stück – 150 x 110 x 25 mm (ca. 40 Kg.) – 25 €/Stück

Bei Fragen wenden Sie sich vertrauensvoll an unser Verkaufsteam.

Telefon:  0202 / 74 99 810
Fax:          0202 / 744075

E-Mail:info@grimm-edelstahlhandel.de

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Verarbeitung und Korrosion von nichtrostenden Stählen

Bearbeitung nur mit Werkzeugen aus nichtrostenden Stählen

Bei der Bearbeitung oder schon bei der Berührung mit anderen Werkstoffen kommt es zu mehr oder weniger Abrieb auf nicht rostenden Stahl. Damit wird die Passivschicht des nichtrostenden Stahls verletzt. Dies geschieht auch bei unbeabsichtigter Oberflächenbeeinflussung, z. B. durch Flugrost, Berührung mit Nagelschuhen oder beim Be-und Entladen.

Auch die Mischbauweise von Rostfrei mit nichtrostendem Stahl bedeutet Kontaktkorrosion, verbunden mit beschleunigtem Korrosionsangriff, der das unedlere Material mit seiner sich im Laufe der Zeit bildenden Rostschicht zum Rosten des edleren Materials bringt.

Beim Schweißen oder der Warmumformung kommt es zur Bildung von Anlaufzonen und bei längerer Wärmeeinwirkung zu Zunderschichten. Damit wird die Passivschicht des Rostfrei zerstört und das Material ist stark korrosionsgefährdet. Zur Vermeidung ist zu beachten, dass die erwärmten Stellen z. B. beim Schutzgasschweißen im Lichtbogen zu schützen sind
[auch die Wurzel vor der Verbrennung (im AllgemeinenFormiergas)].

Nichtrostende Stähle müssen zur Aufrechterhaltung der Korrosionsbeständigkeit unbedingt nachgearbeitet werden.

Bürsten – Schleifen – Strahlen – Beizen

Verzunderung oder über den Blauton hinausgehende Anlauffarben können durch Bürsten mit nichtrostenden Stahlbürsten oder flächenschleifenden Werkzeugen gereinigt werden. Die Werkzeuge dürfen nur und ausschließlich für Rostfrei eingesetzt werden.

Beim Schleifen nur mäßigen Anpreßdruck wählen, der nicht zu einer erneuten Erwärmung und in Folge davon zu neuen Anlauffarben oder sogar Oberflächenspannungen führt.Empfehlenswert ist ein Endschliff mit Korn 120 oder noch feiner. Nachspülen mit klarem Wasser oder verdünnter Salpetersäure (10-15 %ig) ist erforderlich.

Strahlen ist ein geeignetes, aber nicht ganz unproblematisches Verfahren zur Erzielung einer optimalen Oberfläche. Nachteile des Verfahrens sind die Empfindlichkeit gegenüber geringsten Ferritverunreinigungen des Strahlgutes.

Daher sind ganz wichtig:
– Anwendung eines absolut ferritfreien Strahlmittels
– Aufrauhung
der Oberfläche bei Einsatz vorher sehr glatter Bleche
Vorteile sind
– keine verunreinigten Abwässer oder sogar Altsäurebeseitung
– zusätzliche Verdichtung der Oberfläche
– Druckverfestigung oder Veringerung der Spannungsrißkorrosion
Strahlen sollte nur durch Fachbetriebe erfolgen.

Beizen

Tauchbeizen im Säuregemisch aus 15-20 % Salpetersäure, 2-4 % Flußsäure aufgefüllt mit Wasser. Tauchzeit je nach Oberflächenzustand 15 Minuten bis einige Stunden.

Achtung: Mit zunehmender Temperatur steigt die Agressivität der Beize und die Gefahr des Übersäuerns. Größte Sorgfalt ist auf die intensive Nachspülung mit sauberem Wasser zu legen.

Örtliches Beizen innerhalb der Werkstätten oder der Baustelle unter Anwendung der im Handel erhältlichen Beizen ist empfehlenswert. Achten Sie auf den Hinweis: Chloridfrei, welches im Allgemeinen bei den handelsüblichen Beizmitteln gewährleistet ist.

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